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Unsere Worte zum Jahresende 27. Dezember 2025

Unsere Worte zum Jahresende
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Ihr habt uns dieses Jahr wahrscheinlich das größte Weihnachtsgeschenk überhaupt gemacht.

Während die vier größten Bands dieses Landes – Rammstein, Die Toten Hosen, Die Ärzte und die Böhsen Onkelz – sich teilweise bereits langsam in Richtung Abschied bewegen und dabei Konzertmaßstäbe setzen, die es so noch nie gab (Gratulation an dieser Stelle), wurden uns in den letzten drei Jahren eher ziemlich düstere Prognosen gestellt.

Nüchtern.
Kalt.
Zahlengetrieben.

Uns – falsch, dem gesamten nicht-„ultralinken und antikonservativen“ Deutsch-/Punkrock – wurde erklärt, dass die Zukunft echt bitter werden könnte. 

Überall eingebrochene Albumverkäufe.
Abgesagte Touren, so weit das Auge reicht.
Aufgelöste Bands.
Merch-Rückgang.
Festivals, die gar nicht mehr starten konnten.

Und mittendrin wir, ohne neues Album, ohne Tour, mit ganz schön viel Angst, die Schalter wieder auf „Los geht’s“ zu stellen.

Hinzu kamen acht lange Jahre mit einem manuell gesetzten Block bei Spotify.
Wie mit Ketten festgezurrt, scheinbar unlösbar.
Es wurde entschieden, dass man Frei.Wild nicht supporten werde.
Wir bissen auf Granit.

Die Folge war noch nicht einmal Stillstand – sondern ein gesteuerter und monatlich immer stärker werdender Rückgang. Also noch weniger Reichweite. Keine Playlisten, kein Discovery Mode, keine Anzeigen bei Neuveröffentlichungen. Freunde, wir wissen von vielen Kollegen und Branchenleuten, die das eingefädelt haben und sich darüber natürlich prächtig amüsiert haben.

Letzte Woche dann das Wunder.
Unser Vertrieb hat es – gemeinsam mit vielen – geschafft,
diese Bremsklötze beim größten Streamingdienst zu lösen.
Und plötzlich, innerhalb einer einzigen Woche:
50.000 Hörer mehr.

Wir wollen euch eins klar sagen, Freunde:
Wir spielen nicht die „vielleicht letzte Tour“-Karte.
Wir denken nicht über Abschied nach.
Wir hängen uns nicht an Vorbandslots anderer
und wir warten auch nicht darauf, irgendwo gnädig stattfinden zu dürfen.
 
Wir greifen alleine an.
Weil wir Bock haben.
Und weil wir wieder riesengroße Eier haben,
weil alles so viel besser kam, als von anderen prognostiziert –
vielleicht sogar von uns selbst.
 
Was wir also tun, ist einfach:
Volles Risiko.
Voller Einsatz.
Neuer Live-Partner.
Alles auf Angriff.
 
Wir haben alles gegeben – Album, Videos, Aktionen, Thema FWSC wieder ganz nach oben, klare Worte, mit Rücksicht auf niemanden.

Nach 25 Jahren wissen wir: Die, die uns folgen, folgen uns. Und die, die uns hassen, werden uns, egal was wir tun, auch weiter bekämpfen.

Und dann kamt ihr – stärker und besser, als wir es uns in unseren Träumen gewünscht hätten. Ihr habt uns mitgeschoben, habt euch unser Album geholt, unsere Lieder gefeiert, die Tour gesichert und schon jetzt an den Rand des Ausverkaufs gepusht. Kurz: Ihr habt uns die Angst genommen und uns unfassbar viel Vorfreude geschenkt.

Von diesen Tourzahlen hätten wir selbst vor Corona nicht zu träumen gewagt – auch das ist bombastisch. Ihr teilt unsere Stories, habt Bock auf diesen Bums, tragt stolz unsere Marke und schickt uns geile Zeilen, die hängen bleiben.

Ja, Freunde, ihr habt uns ein wahnsinniges Geschenk gemacht – und dafür möchten wir euch auf Tour danken.

Das ist Familie.
Das ist Support.
Das ist unser Motor.
Das ist unser Leben.

Wir krempeln die Ärmel hoch, wir scharren mit den Hufen und wir können es kaum erwarten, euch alle wiederzusehen – auf der größten Frei.Wild Tour, die vor uns liegt.
 
Danke für alles. Ihr und wir – besser geht nicht. Guten Rutsch und nur das Beste.

  • #2025
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