In den letzten Wochen ist etwas entstanden, das mir persönlich sehr am Herzen liegt.
Vor rund eineinhalb Monaten habe ich mich in der Nähe von Münster mit Manuel Ostermann getroffen – vielen bekannt als Sprecher der Deutschen Polizeigewerkschaft. Zwei Menschen, zwei völlig unterschiedliche Lebenswege, zwei unterschiedliche Prägungen – und doch ein gemeinsamer Nenner: der Respekt vor denen, die jeden Tag für andere einstehen.
Wir haben gesprochen. Offen, ehrlich, ungefiltert. Über Zufälle und Begegnungen. Über das Aufwachsen, über Erfahrungen, Sorgen und Ängste. Über den Umgang mit Kritik – und darüber, dass diese nicht nur einen selbst trifft, sondern auch die eigenen Eltern, Geschwister und das persönliche Umfeld. Und natürlich über Denkweisen – und darüber, warum man trotz aller Unterschiede immer miteinander reden sollte, statt übereinander.
Uns beide eint eine klare Haltung: Respekt und Anerkennung für all jene, die Verantwortung übernehmen. Für Menschen, die für Sicherheit, Ordnung und Hilfe stehen – Polizisten, Sanitäter, Einsatzkräfte, SEKO-Leute, Mitarbeiter im Ordnungsdienst – und auch für alle helfenden Hände, die tagtäglich 24/7 Schichtdienste schieben und ihren 112 und 110-Beitrag leisten.
Was uns beschäftigt, ist der Umgangston in unserer Gesellschaft – besonders gegenüber genau diesen Berufsgruppen. Beleidigungen, Anspucken, Bedrängen – Dinge, die mittlerweile viel zu oft zur Realität gehören. Das darf so nicht stehen bleiben.
Gerade jetzt ist mir dieses Thema besonders wichtig: Nächste Woche startet unsere große „Frei.Wild – Immer unter Feuer“-Arena-Tour. Auch dort sorgen wieder unzählige Helfer dafür, dass alles reibungslos und sicher abläuft. Menschen, die Respekt verdienen – nicht das Gegenteil.
Ja, Manuel Ostermann spricht aus, was vielen aufstößt. Er mag unbequem sein. Er eckt an, weil er Wahrheiten nicht schönredet. Er treibt keine Keile in die Gesellschaft, wie ihm oft vorgeworfen wird, sondern wirbt um mehr Wertschätzung und Zusammenhalt - und lässt dabei niemanden fallen. Er steht für die ein, die für andere einstehen - und sei es im schlimmsten Fall mit ihrem Leben. Genau solche Persönlichkeiten interessieren mich: Menschen mit Haltung, mit klarer Sprache, mit Erfahrung aus dem Leben – Menschen, die etwas zu sagen haben und auch mal den Finger in die Wunde legen. Genau deshalb ist mir dieses Gespräch so wichtig.
Umso mehr freut es mich auch, dass Manuel uns gemeinsam mit einigen Kollegen bei unserem Konzert in Dortmund besuchen wird.
Wenn ihr euch ein eigenes Bild machen wollt: Schaut euch den Podcast an. Teilt ihn. Diskutiert darüber. Schickt ihn weiter.
Ich bin überzeugt: Solche Gespräche sind heute wichtiger denn je.
![Frei.Wild [INSIDE] – Burger & Ostermann im Klartext – Folge 1 – Zwischen Recht und Realität](/assets/news/tmpimageup_zNhWUJ__ScaleWidthWzgwMF0.jpg)