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Halleluja! Hurra, die Welt ging unter, und ja, ein Stadion wird "in Flammen stehen", nämlich das in Frankfurt 25. Juni 2019

Halleluja! Hurra, die Welt ging unter, und ja, ein Stadion wird "in Flammen stehen", nämlich das in Frankfurt
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Leute, wie wir es schon geschrieben haben, Ihr wart es, die durch euren Einsatz und unglaublichem Durchhaltevermögen das AlpenFlair der superlative möglich gemacht haben. Zwischen Regen, Staus, Sonnenschein, Wind, Blitzen und Staub war Natz auch dieses Wochenende mal wieder Schauplatz einer unvergesslichen Geschichte.

Danke an dieser Stelle allen auftretenden Bands, allen Mitorganisatoren, Crewmitgliedern, Helfern ... einfach „Danke“ an jeden, der dabei war. Für uns war es ein Zittern und Beten, ein Wetter-Verfluchen und Wetter-Feiern. Alles in allem war es aber eine rappelvollste Hütte mit jeder Menge Festival-Spirit wie er im Buche steht und besser einfach nicht sein kann. 
Habt Dank, ihr seid wahrlich ultrahart im Nehmen. Was denkt ihr, was wir von der Bühne herab gesehen haben? Schaut euch einfach das von Föhre gefilmte Video hierzu an. Diese Emotionen entschädigen wohl jeden für jeden einzelnen Regentropfen und jeden miefenden Schweiß, es war unbeschreiblich! Seht selbst, aber seht!
 
Leute, auch so geplättet?

Aber denkt dran, diese Bilder, aber eben nur in viel, viel, viel breiter, länger, lauter und größer werden wir schon nächste Woche wieder erleben. Und dafür werden WIR hart kämpfen. Wir kämpfen auch für Euch und Eure Kämpfe, die ihr für uns austragt. Wir krempeln die Setlist etwas um, proben schon fleißig, aber nicht zu lange. Wir organisieren, besprechen, drehen zwischenzeitlich auch mal etwas am Rad aber fliegen gedanklich zielsicher auf Frankfurt zu. Seht zu, dass ihr euch noch die letzten Sitzplatz-Tickets sichert und dann kann es endlich losgehen: Das erste Frei.Wild-Stadionkonzert steht an und eure Wenigkeit darf hier einfach nicht fehlen. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist es uns verdammt wichtig, weil es der bisher größte Meilenstein unseres musikalischen Schaffens ist. Schaut auf den Link, sprecht mit euren Chefs, Frauen und Männern, nehmt euch frei und schenkt eurem Herzen dieses laute Sommerwochenende aus Liebe, Stolz und Leidenschaft! Frankfurt und Pfeffelbach, es wird brutal!

Unsere Lieblingslieder – wenn die ganze Welt vor Freude tanzt

Unsere Lieblingslieder

RK263 // AlbumUnsere Lieblingslieder

21. Juni 2019

Rookies & Kings

9 Songs, 37:52 min.

DE 8 AT 19 CH 42

Ojemine, überall nur noch roter Teppich, Champagner und Lobeshymnen. Die größten Plattenfirmen rennen uns die Bude ein, fast alle Festivalveranstalter stehen Schlange, Featuring- und Fernsehangebote en masse. Leute, es ist nicht mehr zu ertragen, das geht jetzt in die völlig falsche Richtung. Dieses Ding zerschießt uns noch unsere hart erkämpfte Opferrolle, die Ewiggestrigkeit, unsere „Gegen alles/Gegen jeden“-Attitüde, unsere Vision der Nährboden für den nächsten Weltkrieg zu sein. So jedenfalls macht dieses Album gar keinen Sinn. Es ging uns um wahre Wertschätzung und tiefe Anerkennung für politisch wirklich korrekte Künstler, um gute Herzen, um Seelen, die es ernst meinen mit der Nächstenliebe und  dem Demokratieverständnis, um den Freiheitsgedanken in der Kunst. Um wahre, wirkliche, eben nicht wie bei uns unechte Menschlichkeit in Bild, Ton und Aktion.

Natürlich ging es nicht - wie von vielen von euch total falsch vermutet - um eine nur lustig kleine Pfeilspitze dahin zurück, wo vorher gefühlt hunderte Pfeilspitzen via Videos, Interviews, Songs und Aktionen in unsere Richtung geschossen wurden. Ein hammerhartes Cover-Artwork fürs Album und einige Frei.Wild-Interpretationen reichen scheinbar aus um unseren Ruf endlich um 180 Grad ins helle Licht zu drehen. Teile der zwar bei uns auch sonst nie wertenden und tendenziös auch nie in nur eine Richtung denkende Pressevertreter haben jedenfalls auch dieses mal gezeigt wie offen, kunstfrei, unvoreingenommen sie hinter uns steht. Und noch was, wir haben jetzt Abermilliarden von Euros gescheffelt und mindestens dieselbe Anzahl an Musikkonsumenten zu Fans gemach.

Landauf,  Landab, ob in Europa, USA oder Asien, wirklich alles streamt uns, saugt uns, braucht uns! Freunde, seit diesem Wochenende halten wir endlich die Beliebtheitskrone aller inhaltlich differenziert Denkenden in den Händen. Danke Welt, danke alle!

So, und  jetzt mal im Ernst.

Wir bekommen die Diskussionen natürlich mit, vom Branchen- Buschfunk hinter den Kulissen. Wir denken, dieses kleine aber feine Werk ist ein gut gelungenes. Nicht nur, dass wir uns Mühe gegeben haben die Songs auch gut erklingen zu lassen, nein, es war uns wichtig zu ergründen wie solche Songs - von denen wir manche auch zu unseren Anfangszeiten selbst live gepowert haben - heute klingen. Es hat  wirklich tierisch Spaß gemacht uns im Studio zu verschanzen und dieses Ding einzurocken. Man darf, kann und sollte gewisse Dinge auch einfach nicht zu ernst nehmen und nicht alles auf die Goldwaage legen. Denn genau das haben auch wir nie gemacht, wenn unser Name in Videos, bei Konzerten, in Liedern, in Interviews, ja eigentlich bei so ziemlich jeder Gelegenheit durch den braunen Kakao gezogen wurde.

Es nervt, klar, es kitzelt und ärgert, auch das! Diese endlose Vorhaltungen oder Unterstellungen von Künstlerkollegen, die nach all dieser „Hinten rum-Kindergarten-Art“ bis heute noch nicht einmal das direkte Gespräch mit uns gesucht oder angenommen hatten, nerven. Unsere Art war und ist es immer, Inhalte über unsere Lieder zu verarbeiten. Ärger, Wut, Unverständnis – eben alles ...

Aber dass wir  Fans von uns dissenden Bands nicht auf unsere Konzerte lassen, den langen Hebel der Medien nutzen um Namen zu beschmutzen oder sogar Veranstalter erpressen, werdet ihr bei uns nie erleben. Wir machen unsere und andere eben ihre Musik. Jeder ist anders aufgewachsen, hat andere Erfahrungen, ein anderes Umfeld, eine andere Heimat, eine andere Prägung und schlussendlich auch eine andere Musik.

Dies gilt es anzuerkennen, ob es einem passt oder nicht. Daran haben wir uns immer gehalten und werden dies auch weiter so machen. Es ist nicht unsere Art über andere Menschen herzuziehen, andere namentlich schlecht zu machen und sie für ihr Denken, ihre Kunst, ihre Aktionen – natürlich immer im demokratischen Rahmen -  zu kritisieren. Es geht hier um Lieder, um Bands, um eine etwas andere aber für uns längst überfällige Reaktion auf Menschen, die sich - egal aus welchem Grund -  jahrelang an unserem Namen bedient haben. Und das auf eine für uns echt uncoole Weise. Dieses Album „Unsere Lieblingslieder“ ist für uns aber sehr wohl ein cooles, anderes, lustiges und vor allem geil klingendes Echo auf ein Musikerscharmützel, auf das wir gut und gerne verzichten würden. 

Wir glauben, die Welt wird „unsere Lieblingslieder“ ertragen, genau wie wir mit dem eingespielten Geld schon die erste Anwaltsrechung zahlen könnten.
 
An alle auserkorenen Bands auf diesem Album

Take it easy, ihr verdient gut daran mit. Eins wissen aber auch wir: Wahrscheinlich keiner von euch wird sich die Blöße geben sich bei uns zu melden. Aber genau das fänden wir geil! Wenn ihr Bock habt und es euch wirklich um Kunst, um Freiheit, um die Sache an sich geht, dann meldet euch bei uns. Wir laden euch gerne zu uns ein, lasst uns treffen und miteinander sprechen und vor allem unsere verschiedenen Ansichten nicht auf dem Rücken von Fans und  Medien austragen, sondern im Gespräch wie Erwachsene an einem Tisch und nicht hintenrum klären.
 
Und zum Schluss nun zu den gefühlt 1000 eurer Fragen

Nein, das Album wird nicht nachgepresst werden! Ja, das Album steht bei vielen Downloadern ganz oben auf dem Treppchen und genießt es natürlich jeden Tag dort gefeiert zu werden!
Nein, „Unsere Lieblingslieder" ist kein offizielles Studioalbum von uns! Nichtsdestotrotz, es freut uns, dass ihr unser erstes Coveralbum so sehr in euer Herz geschlossen habt.

Unser Wort in Gottes Ohr!

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